Die DSGVO bringt den Bürgern neue Rechte

Durch die neue Datenschutzgrundverordnung werden unsere Verbraucherrechte gestärkt:

  • Auskunfts- und Löschrechte
  • Recht auf Vergessenwerden
  • Recht auf Datenübertragbarkeit

Für Kinder wichtig sind die Regelungen zum

  • Schutz von Kindern

Kinder sind sich der Risiken und Folgen und ihrer Rechte bei der Verarbeitung ihrer persönlichen Informationen weniger bewusst. Die DSGVO enthält daher Regelungen zum besonderen Schutz von Kindern, die im Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) nicht enthalten waren. Der besondere Schutz gelte insbesondere bei einer Verwendung für Werbezwecke oder die Erstellung von Persönlichkeits- oder Nutzerprofilen.
Artikel 8 DSGVO etwa stellt klar, dass die Einwilligung eines Minderjährigen in die Verarbeitung der eigenen personenbezogenen Daten nur wirksam ist, „wenn das Kind das sechzehnte Lebensjahr vollendet hat“. Ist das Kind jünger, genügt dessen alleinige Entscheidung nicht. Vielmehr müssen die Eltern einwilligen. Daraus ergibt sich auch, dass eine nachträgliche Genehmigung der Eltern im Normalfall nicht ausreicht. Um dies herauszufinden, müssen Unternehmen „angemessene Anstrengungen“ unternehmen, um sich zu vergewissern, dass die Eltern tatsächlich ihren Segen gegeben haben. Wie dies in der Praxis umgesetzt werden soll, ist noch weitgehend offen. Nutzen Kinder Präventions- oder Beratungsdienste, müssen ihre Eltern dem nicht zustimmen.
Die besondere Rolle von Kindern spielt schließlich auch im Bereich der Informationspflichten bei der Erfassung von Daten eine Rolle. Richtet sich ein Angebot speziell an Kinder, so müssen Informationen in einer Form vermittelt werden, die auch Kinder verstehen können. Dies gilt auch für die Formulierungen im Rahmen von Datenschutzerklärungen.

(Zitat aus dem Artikel von Heise.de auf den unten verlinkt wird)

Was die DSGVO für uns Verbraucher konkret bedeutet, wurde aus meiner Sicht von Heise gut beschrieben:

-> zu dem Artikel von Heise.de